Betonwerk mit eigenem Solarstrom versorgt

Der Betonfertigbau-Spezialist Dennert nahm am Standort Wörnitz (Mittelfranken) eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 750 kWp in Betrieb. Die mit einer Fläche von 4.000 Quadratmetern außergewöhnlich große Freiflächenanlage deckt im Jahresmittel den kompletten Strombedarf des Werkes ab. Das entspricht etwa dem Stromverbrauch von 200 Haushalten. Überschüsse werden zu Marktpreisen über eine Strombörse ins öffentliche Netz eingespeist.

Neben den beiden Geschäftsführern, den Brüdern Dr. Veit und Frank Dennert, war mit Jil, Raoul und Veit Nicolaus Dennert auch die nächste Generation des familiengeführten Unternehmens bei der symbolischen Inbetriebnahme.

Die Anlage bildet einen weiteren Baustein im Nachhaltigkeitskonzept von Dennert. Sie befindet sich auf einer unbebaubaren Grünfläche in Randlage direkt neben dem Werk. Sie dient jetzt als Feuchtwiese für Insekten, eine Scharherde wird hin und wieder auf der Wiese die „Mäharbeiten“ übernehmen. „Diese Photovoltaik-Anlage ist für uns ein wichtiger Schritt, den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens weiter zu verbessern“, so Frank Dennert. Das Unternehmen überprüft seit Jahren Produktion und Lieferketten im Hinblick auf ihre ökologischen Auswirkungen. Für jeden mit Steinen beladenen Lastzug, der das Werk erreicht, wird ein Quadratmeter Biotop ausgewiesen, um neue Lebensräume für bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu schaffen.

Auch Regionalität ist ein wichtiges Prinzip: Das Unternehmen kooperiert bevorzugt mit Handwerkern vor Ort. Kies und Sand kommen von eigenen Kiesfeldern am Main. Die Photovoltaik-Anlage in Wörnitz stammt von der HEG Energie GmbH im nahe gelegenen Geslau. Das Projekt hat Pilotcharakter: Ähnliche Investitionen für weitere Dennert-Standorte sind vorgesehen.

Weitere Informationen unter www.dennert.de